Master-Exkursion nach Berlin

Zum Jahresabschluß unternahmen zehn Master-Studierende meiner Seminare „Corporate Identity | Brand Identity“ sowie „Transmediale, integrierte Markenkommunikation“ mit mir eine Exkursion in die Design-Haupstadt.

Auf unserem Programm standen
_Agenturbesuche bei Kircher-Burkhardt und EdenSpiekermann
_eine Einführung in den Hauptstadt-Lobbyismus durch LobbyControll
_und Besuche der Ausstellungen „Kunst des Lichts: Lázló Moholy-Nagy“ und „Welt aus Schrift“, eine wunderbare Zusammenstellung zur angewandten Typografie zwischen 1890 und der Gegenwart im Berliner Kulturforum.

Zwischendurch gingen wir die Sinne schärfen – indem wir den klassischen Haupt-Sinn von Kommunikationsdesignern völlig ausblendeten: beim Abendessen in der Unsicht-Bar, Deutschlands erstem Dunkelrestaurant.

»Marketing Alarm« im Stadtmarketingforum

Rankings sind für die Stadt Mannheim traditionell kein Ort zum Ausruhen. Auch im Ranking »Brandmeyer-Stadtmarken-Monitor 2010« erzielt Mannheim keinen Spitzenplatz. Am 17.12.2010 gibt deshalb das lokale Stadtmarketing Marketing-Alarm.

Auszug aus der Einladung:

»Der Brandmeyer Stadtmarken-Monitor 2010 zeigt auf, dass sich die ›Marke Mannheim‹ in seiner Außenwirkung unter Wert verkauft. Die Herausforderung lautet: Mannheims Ruf verbessern und die Stadt auch überregional bekannt machen, so ein selbstgestecktes Ziel der Stadtmarketing Mannheim GmbH.«

Diese drei Vorträge sollen Impulse setzen, die helfen, dem oben gesteckten Ziel näher zu kommen:

Peter Pirck
Brandmeyer Markenberatung, Gesellschafter
»Brandmeyer-Stadtmarken-Monitor 2010«

Prof. Axel Kolaschnik
Hochschule Mannheim, Fakultät für Gestaltung, Prodekan
»Mannheim. Perspektiven für einen Imagewandel«

Johann W. Wagner
Stadtmarketing Mannheim GmbH, Geschäftsführer
»Mannheim. Meilensteine im Marketing für 2011«

Termin:
Freitag, 17. Dezember 2010; 15.00 Uhr

Ort: Dorint Kongresshotel Mannheim
Friedrichsring 6; 68161 Mannheim

Raum: Johann Sebastian Bach

Tagungsbeitrag:
für »meine Masterstudenten« kostenlos

Key Visual für die Lange Nacht der Museen 2011

Für das Stadtmagazin MEIER gestalten 18 Bachelor-Sudentinnen und -Studenten meines Kurses „Werbliches Design“ das KeyVisual für die kommende Lange Nacht der Museen in Mannheim Heidelberg, Ludwigshafen und „drumrum“.

In einem den Agenturalltag annähernd realistisch abbildenenen Prozess werden im Kernmodul „WED | Werbliches Design“ – nach echtem Briefing, Rebriefing und einer gemeinsamen Strategie-/Konzeptions-Phase – zunächst rund 25 Einzelentwürfe entwickelt. In mehreren Stufen werden durch die Chefredaktion des MEIER die Entwürfe herausgefiltert, die es in Teamarbeit auf alle Anforderungen und relevanten Medien zu adaptieren gilt. Zuletzt wird der Entwurf ausgewählt, der den kommunikativen Aufritt der Langen Nacht der Museen 2011 bestimmen soll. Er wird „in echt“ zu sehen sein
_als ca. 120.000 Booklets
_auf etwa 6.000 Plakaten
_in Anzeigen im Meier, im Mannheimer Morgen, in der Rhein-Neckar-Zeitung, der Rheinpfalz
_und in anderen Medien in Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen und der Metropolregion Rhein-Neckar.

Zudem werden ALLE Einzel-Entwürfe in einer vom MEIER betreuten und medial begleiteten Ausstellung gezeigt.
Der MEIER wird die Entwicklung und die Präsentation redaktionell begleiten – sprich: darüber im MEIER und auf MEIER-online berichten.

Für die Bachelor-Studierenden bedeutet das, jede/jeder der mitmacht, wird am Ende des Kernmodules u.a.
_seiner/ihrer „Mappe“ ein tatsächlich realisiertes Projekt hinzufügen können
_die entsprechenden Medien (Booklet, Plakat, Anzeige…) realisiert sehen
_seinen/ihren Entwurf in einer Ausstellung präsentiert sehen
_eventuell in einem Meier-Beitrag besprochen werden
_und natürlich ordentlich was gelernt haben

Für die Fakultät für Gestaltung der Hochschule Mannheim bedeutet das eine deutliche Sichtbarkeit in der Metropolregion Rhein-Neckar.

Entscheidungsprozess: Eventteam des MEIER, Studenten, Kolaschnik
Entscheidungsprozess: Eventteam des MEIER, Studenten, A. Kolaschnik

Grassroots-Kampagne zum Image Mannheims

Im Wintersemester 2010/11 versuchen 11 Master-Studierende im „BrandLab Marke-/ Markenkommunikation“, das Markenpotiential der Stadt Mannheim zu sichten und zu heben.

Ziel des BrandLab-Semesters ist die experimentelle Optimierung einer bestehenden Marke. Die Master-Studentinnen und -Studenten haben sich hierfür die „Marke Mannheim“ ausgesucht.

Nach einer Phase intensiven Desktop-Researches und vergleichender Analysen erkannten die Studierenden, daß weitere rational-orientierte Analysen das anerkanntermaßen vorhandene Image-Problem Mannheims nicht lösen helfen würden. Stattdessen setzen sie nun auf einen assoziativen Ansatz, der das emotionale Potential der Beziehungen der Bürger und Bürgerinnen der Stadt Mannheim zu ihrer Quadratestadt ausloten soll. Hierfür entwickelten sie einen integrierten Kampagnenansatz, der bei dem Verantwortlichen für das Stadtmarketing Mannheims auf volle Begeisterung traf.

Derzeit wird in Kooperation mit dem Stadtmarketing Mannheim auf der Basis eines entwickelten Sponsorenpapiers geprüft, ob sich die Kampagne realisieren lässt.

 

Vortrag im Rahmen der IHK-Veranstaltung »Kreativwirtschaft im Dialog«

Am 1.12.2010 habe ich Gelegenheit, in der IHK-Heidelberg über dieses Thema zu referieren: „Perspektiven für die Ausbildung und Qualifizierung von Selbständigen, Führungskräften und Unternehmern in der Kreativwirtschaft.“

Hier Auszüge aus dem Programm der IHK-Veranstaltung „Kreativwirtschaft im Dialog“:

_Begrüßung durch die IHK Rhein-Neckar; Dr. Gerhard Vogel, Präsident der IHK Rhein-Neckar

_Was tut die IHK für die Kreativwirtschaft?; Petra Hörmann, IHK Rhein-Neckar, Mannheim

_Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes stellt sich vor; Bianca Poppke, Ansprechpartnerin Baden-Württemberg Kompetenzzentrum Kultur- & Kreativwirtschaft des Bundes, Stuttgart

_Beratungs- und Fördermöglichkeiten für Gründungswillige und Selbständige aus Kultur- und Kreativwirtschaft; Gernod Kraft, RKW Baden-Württemberg GmbH, Stuttgart

_Branchenspezifische Kreativwirtschaftsförderung: Das Mannheimer Modell zur Förderung von Musikkultur und Musikwirtschaft; Sebastian Dresel, Beauftragter für Musik- und Popkultur der Stadt Mannheim

_Präsentation der Studie „Kreative Ökonomie in Heidelberg“; Prof. Dr. Johannes Glückler, Director of the Institute of Geography, University Heidelberg

_Bottom Up – der Heidelberger Weg; Frank Zumbruch, Beauftragter für Kultur und Kreativwirtschaft der Stadt Heidelberg

Info und Anmeldung: hier